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Autorisierte Schulbücher oder offene OER? Eine Frage der Materialkultur

Wie entstehen eigentlich die im Religionsuntericht verwendeten Materialien? Neben institutionell geprüften Religionsschulbüchern kommen auch zunehmend mehr offene Bildungsressourcen, sog. OER, zum Einsatz. Der Beitrag beleuchtet, wie sich institutionelle Verbindlichkeit und partizipative Offenheit von Unterrichtsmedien zueinander verhalten und fragt danach, was dies für eine zukunftsfähige Materialkultur bedeuten kann.

'Open ist eine Haltung: Wie Lehrkräfte mit OER umgehen'

OER verkörpern eine Vision von Offenheit, Kollaboration und Bildungsgerechtigkeit, stoßen in der Praxis jedoch häufig noch auf Widerstände. Lehrende suchen selten gezielt nach OER und teilen Materialien oft ohne rechtssichere Kennzeichnung. Wie lässt sich ein bildungskultureller Wandel vollziehen?

Unsplash License Adhitya Sibikumar

Offenheit ist kein Gegensatz zu Qualität. Religionspädagogische Qualitätskriterien für OER

OER werden in der Religionspädagogik als zukunftsweisendes Instrument offener Bildungspraktiken gesehen. Immer drängender stellt sich damit die Frage nach ihrer Qualität: Woran lassen sich gute OER erkennen? Um Lehrenden dabei Orientierung zu geben, hat das FOERBICO-Team eine Handreichung mit OER-Qualitätskriterien erarbeitet, die sowohl bei der Bewertung als auch bei der Erstellung von OER unterstützen kann.

https://www.canva.com/de_de/richtlinien/terms-of-use/ Simone Dinse de Salas & Corinna Link

Wertebildung im digitalen Zeitalter - Auf den Spuren von Martin

Wertebildung ist ein Prozess der Selbst- und Welterschließung, der in der digitalen Lebenswelt Räume für Verantwortung und Empathie eröffnet. Das Projekt „Auf Martins Spuren“ zeigt, wie sich Tradition und Digitalität wirksam verbinden lassen.

CC BY 4.0 FOERBICO

Gemeinsam für mehr Offenheit – Eindrücke vom OERinfo-Fachtag 2025 in Frankfurt

Am 24. Oktober 2025 fand am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main der zweite OERinfo-Fachtag unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Offenheit“ statt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Bildungsinfrastrukturen, digital und offen – usOER, researchOER und providOER im Trialog“. Vom FOERBICO-Team nahmen Florian Mayrhofer (Goethe-Universität Frankfurt) und Gina Buchwald-Chassée (Comenius-Institut Münster) teil, die ihre Erfahrungen und Perspektiven zu offenen Bildungsressourcen teilten.

https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/ Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitale Offenheit braucht fachwissenschaftliche Tiefe: OER-Qualität im Projekt TiRU

Die Integration von OER in der Lehrer:innenbildung eröffnet innovative didaktische Gestaltungsspielräume, geht jedoch mit Herausforderungen hinsichtlich der Qualitätsentwicklung einher. Am Beispiel des Projekts TiRU an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik der Goethe-Universität Frankfurt wird ein Qualitätsentwicklungsprozess vorgestellt, der im Rahmen des FOERBICO-Projekts durch eine Beratung zu OER-Qualitätskriterien operationalisiert wurde. Der Beitrag analysiert Gelingensbedingungen qualitätsorientierter OER-Entwicklung und geht der Frage nach, wie Qualitätskriterien nicht nur evaluativ angewendet, sondern konstitutiv in die Materialentwicklung integriert werden können.

https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/ Institut für Katholische Theologie an der Universität Vechta

Theologie trifft TikTok: Wie Memes eine neue Stimme für Glaubensfragen schaffen

An der Uni Vechta wird vom Institut für Katholische Theologie erprobt, wie sich theologische Inhalte auf TikTok kreativ und humorvoll vermitteln lassen. Memes dienen dabei nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch als didaktisches Werkzeug.

KI-generiert CC BY 4.0 FOERBICO

Edufeed: Dezentral. Offen. Interoperabel.

Wir haben mit Edufeed die Idee einer dezentralen, auf dem Nostr-Protokoll basierenden OER-Infrastruktur erfolgreich gepitcht, die mit drei Prototypen für Onboarding, Kollaboration und Kommunikation Offenheit, Interoperabilität und digitale Souveränität im Bildungsbereich stärkt. Was es mit Edufeed auf sich hat und mehr über die Prototypen erfahrt ihr in unserem Blogbeitrag.

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OER und visuelle Qualität: Eine kritische Reflexion offener Bildungsmaterialien

Bildung ist mehr als reine Wissensvermittlung, sie ist immer auch eine Frage der Form. Doch welche Rolle spielt die visuelle Gestaltung offener Bildungsmaterialien? Reicht es, dass Inhalte fachlich korrekt und rechtlich sicher sind? Oder ist das *Wie* ihrer Darstellung ebenso entscheidend wie das *Was*?

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Open Educational Practices - Von Ressourcen zu Praktiken

Ein Rückblick von Ulf-Daniel Ehlers auf die Entstehung und Entwicklung von Open Educational Practices (OEP). Im Zentrum steht die Verschiebung des Diskurses von Open Educational Resources (OER) hin zu offenen Lehr- und Lernpraktiken, bei denen Partizipation, Ko-Kreation und didaktische Innovation entscheidend sind.