Wie kann kirchliche Bildungsarbeit gemeinsam und zugleich dezentral gestaltet werden? Die ALPIKA-Leitendentagung widmete sich neuen Wegen komplementärer Kooperation - von Materialien und Veranstaltungen bis hin zu digitalen Infrastrukturen.
Wie kann Open Education nachhaltig und vernetzt gestaltet werden? Die Tagung „Offen. Vernetzt. Zukunft.“ am 2. und 3. Februar 2027 in Frankfurt bringt OER-Communitys und Bildungsakteur zusammen, um Perspektiven, Erfahrungen und neue Wege für offenes Lernen zu diskutieren.
Ein Wochenende voller Impulse, Diskussionen und neuer Ideen und dazwischen ganz viel schöne Natur: Das OERcamp 2026 in Erkner hatte einiges zu bieten. Auch das FOERBICO-Team war vertreten: Gina war mit dabei und nimmt euch in diesem Blogbeitrag mit auf ihre Eindrücke, Diskussionen und die Fragen, die sie vom Wochenende mitgenommen hat.
Wie lassen sich Open Educational Resources finden? Dieser Beitrag erläutert die verschiedenen Plattformtypen der OER-Landschaft – von Suchmaschinen über Repositorien und Referatorien bis hin zu fachspezifischen, religionspädagogischen Angeboten. Dabei wird aufgezeigt, wie Plattformlogiken, Metadaten und Formen der Qualitätssicherung die Auffindbarkeit, Nutzung und Weiterentwicklung offener Bildungsmaterialien beeinflussen und warum interoperable Infrastrukturen für die Zukunft von OER immer wichtiger werden.
Am 18. Juni 2026 waren wir von FOERBICO bei der Tagung "Open Education – Gemeinsam gestalten, teilen, lernen" an der Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dabei, um die aktuellen Entwicklungen zum Community-Hub des FOERBICO-Projekts vorzustellen und mit weiteren Open-Education-Akteur:innen ins Gespräch zu kommen.
Die Gestaltung zukunftsfähiger Hochschulbildung erfordert neue Konzepte von Lernräumen, die über physische Infrastrukturen hinausgehen. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels hin zu einer Kultur der Digitalität wird im vorliegenden Beitrag das Konzept der Personal Learning Environments (PLE) als individuell gestaltbare, hybride Lernräume für die Religionslehrkräftebildung erörtert. Anhand praktischer Beispiele der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik der Goethe-Universität Frankfurt werden pädagogische, digitale und soziale Bedingungen erfolgreicher PLE-Gestaltung beleuchtet und didaktische Perspektiven für eine lernendenzentrierte Hochschullehre entwickelt.
Unter dem Motto OEP & Demokratiebildung fand sich das Netzwerk Theologie und Hochschuldidaktik Ende März 2026 in Münster zusammen. Der Beitrag gibt Einblicke in Workshops, Diskussionen und Community-Formate und fragt, inwiefern Open Educational Practices (OEP) partizipatives Lernen und demokratische Bildungsprozesse an Hochschulen ermöglichen koennen. Im Fokus stehen klassismussensible Hochschulbildung sowie die Frage nach didaktischen und strukturellen Bedingungen für eine Kultur der Offenheit.
Rückblick auf die hOERz-Aktion bei der FOERBICO-Zwischenfazit-Tagung 2026 in Nürnberg. Holzherzen mit NFC-Chips, die ausgelesen, überschrieben und weitergegeben werden – und eine Einladung, das Format nachzunutzen.
Markus Deimann untersucht Open Education als pädagogisches Imaginäres und analysiert drei Visionen von Offenheit: Bildung für alle, Modernisierung von Bildungssystemen und Innovation von Lehr- und Lernpraktiken. Dabei zeigt er, warum die Umsetzung offener Bildung aufgrund widersprüchlicher Imaginarien hinter den Erwartungen zurückbleiben kann.
Die Bekanntheit von OER ist in den letzten Jahren gestiegen, doch Fragen zur Zusammenarbeit von OER-Communities, zur kollaborativen Materialentwicklung und zu einer gelebten Kultur des Teilens bleiben. Die FOERBICO Zwischenfazit-Tagung 2026 in Nürnberg widmete sich diesen Themen mit Impulsen aus Forschung, Praxis und interaktiven Formaten.
Lichtmomente im Advent- Digitale Erfahrungsräume als Schnittstelle von Religionspädagogik, Wissenschaft und Praxis gestaltet von Corinna Link (Comenius-Institut) und Lara Gotthard (ETH - TU Dortmund) im Instagramformat.
Ausgehend von Luthers Entdeckung der Gnade zeigt der Beitrag, wie Reformation als Kommunikationsereignis im digitalen Zeitalter neu erfahrbar wird – durch die kreative Aufgabe „Luther als Influencer“.
Erkenntnisse aus dem Gespräch von Corinna Link (Comenius-Institut) und Lara Gotthard (ETH - TU Dortmund) über religiöse Kommunikation in digitalen Räumen.
Im heutigen Austausch zwischen Matthias von digiLL_COM (https://digill.de/community/) sowie Jörg und Gina vom FOERBICO-Projekt haben wir fundamentale Überlegungen zur Entwicklung dezentraler Infrastrukturen im Kontext offener Bildungsressourcen reflektiert. Dabei wurden technisch-konzeptionelle sowie nutzungsorientierte Aspekte exploriert, die für die Etablierung nachhaltiger, gemeinschaftsbasierter OER-Ökosysteme essenziell sind. Besonders akzentuiert wurde die Notwendigkeit interoperabler Systeme, die Berücksichtigung realer Nutzungspraktiken sowie die Potenziale dezentraler Architekturmodelle für kollaborative Wissensschöpfungsprozesse.
Wie organisiert man ein OER-Projekt offen und gemeinschaftlich? Dieser Beitrag gibt einen praxisnahen Einblick in die Arbeitskultur und die digitalen Workflows im Projekt FOERBICO. Offene Repositorien, Git-gestützte Zusammenarbeit, transparente Aufgabenverwaltung und kollaborative Texterstellung prägen den Projektalltag und machen nachvollziehbar, wie Open Educational Practices (OEP) gelebt werden.