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CC BY 4.0 FOERBICO

Zwischen OER, Demokratie und hOERoskop – Eindrücke vom OERcamp 2026

Ein Wochenende voller Impulse, Diskussionen und neuer Ideen und dazwischen ganz viel schöne Natur: Das OERcamp 2026 in Erkner hatte einiges zu bieten. Auch das FOERBICO-Team war vertreten: Gina war mit dabei und nimmt euch in diesem Blogbeitrag mit auf ihre Eindrücke, Diskussionen und die Fragen, die sie vom Wochenende mitgenommen hat.

Just calling it Open is not enough – Hürden öffentlicher Bildungsinfrastrukturen und erste Lösungsansätze mit Nostr

OER sind offen lizenzierte Bildungsmaterialien, die meist unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht werden. Sie lassen sich also nicht nur frei nutzen, sondern auch anpassen, weiterentwickeln und erneut veröffentlichen. Seit Jahren werden deshalb sowohl die Erstellung freier Materialien als auch Plattformen und Repositorien gefördert, die diese Materialien auffindbar machen sollen. Trotzdem lässt sich eine scheinbar simple Frage bis heute nicht eindeutig beantworten: Wo kann ich mein OER-Material veröffentlichen?

Offen und leicht zu finden? OER-Plattformen für religionspädagogische Bildungsmaterialien

Wie lassen sich Open Educational Resources finden? Dieser Beitrag erläutert die verschiedenen Plattformtypen der OER-Landschaft – von Suchmaschinen über Repositorien und Referatorien bis hin zu fachspezifischen, religionspädagogischen Angeboten. Dabei wird aufgezeigt, wie Plattformlogiken, Metadaten und Formen der Qualitätssicherung die Auffindbarkeit, Nutzung und Weiterentwicklung offener Bildungsmaterialien beeinflussen und warum interoperable Infrastrukturen für die Zukunft von OER immer wichtiger werden.

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Open Education – Gemeinsam gestalten, teilen, lernen: Eindrücke von der digiLL_COM-Tagung

Am 18. Juni 2026 waren wir von FOERBICO bei der Tagung "Open Education – Gemeinsam gestalten, teilen, lernen" an der Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dabei, um die aktuellen Entwicklungen zum Community-Hub des FOERBICO-Projekts vorzustellen und mit weiteren Open-Education-Akteur:innen ins Gespräch zu kommen.

Personal Learning Environments in der Hochschulbildung – Nachhaltige Lernräume für eine offene Bildungskultur in der Religionspädagogik

Die Gestaltung zukunftsfähiger Hochschulbildung erfordert neue Konzepte von Lernräumen, die über physische Infrastrukturen hinausgehen. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels hin zu einer Kultur der Digitalität wird im vorliegenden Beitrag das Konzept der Personal Learning Environments (PLE) als individuell gestaltbare, hybride Lernräume für die Religionslehrkräftebildung erörtert. Anhand praktischer Beispiele der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik der Goethe-Universität Frankfurt werden pädagogische, digitale und soziale Bedingungen erfolgreicher PLE-Gestaltung beleuchtet und didaktische Perspektiven für eine lernendenzentrierte Hochschullehre entwickelt.

Können OEP partizipatives Lernen und Demokratiebildung fördern

Unter dem Motto OEP & Demokratiebildung fand sich das Netzwerk Theologie und Hochschuldidaktik Ende März 2026 in Münster zusammen. Der Beitrag gibt Einblicke in Workshops, Diskussionen und Community-Formate und fragt, inwiefern Open Educational Practices (OEP) partizipatives Lernen und demokratische Bildungsprozesse an Hochschulen ermöglichen koennen. Im Fokus stehen klassismussensible Hochschulbildung sowie die Frage nach didaktischen und strukturellen Bedingungen für eine Kultur der Offenheit.

'OER erstellen – wie fange ich an?'

Der Einstieg in die Erstellung von OER ist oft mit Unsicherheiten verbunden. Die FOERBICO-Qualitätskriterien bieten zwar eine hilfreiche Orientierung, sind jedoch sehr umfangreich. Der Beitrag stellt daher eine niedrigschwellige Einführung mit Best-Practice-Beispielen bereit, um den Einstieg zu erleichtern.

Auf der Suche nach Junia(s)

Das Material beschäftigt sich mit der textkritischen Frage, welche Person Paulus in Röm 16,7 als Apostel grüßt (eine Frau? einen Mann?) und vermittelt dabei Grundlagen zur antiken Schreibkultur und wissenschaftlicher Textarbeit. Das Material wurde für einen 90-minütigen Workshop (ab Klasse 8) vom Institut für Katholische Theologie an der Universität Vechta entwickelt und kann im Religionsunterricht zu den Themen Nachfolge oder Ämter im Frühchristentum eingesetzt werden. Es steht als frei nutzbares Lehrmaterial (OER) zur Verfügung.

Imaginationen von Offenheit in der Bildung

Markus Deimann untersucht Open Education als pädagogisches Imaginäres und analysiert drei Visionen von Offenheit: Bildung für alle, Modernisierung von Bildungssystemen und Innovation von Lehr- und Lernpraktiken. Dabei zeigt er, warum die Umsetzung offener Bildung aufgrund widersprüchlicher Imaginarien hinter den Erwartungen zurückbleiben kann.

Mit OER zu einer Kultur des Teilens – Zwischenfazit-Tagung vom FOERBICO-Projekt

Die Bekanntheit von OER ist in den letzten Jahren gestiegen, doch Fragen zur Zusammenarbeit von OER-Communities, zur kollaborativen Materialentwicklung und zu einer gelebten Kultur des Teilens bleiben. Die FOERBICO Zwischenfazit-Tagung 2026 in Nürnberg widmete sich diesen Themen mit Impulsen aus Forschung, Praxis und interaktiven Formaten.

Offenheit bedeutet mehr als Zugang – OER, OEP und die Zukunft inklusiven Lernens

Wirklich inklusives Lernen entsteht erst, wenn Offenheit über den bloßen Zugang hinausgeht und Lernende selbst zu aktiven Mitgestalter:innen ihres Lernprozesses werden. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte und Lernende gemeinsam Lernprozesse schaffen können, in denen Vielfalt nicht nur abgebildet, sondern zur Grundlage des Lernens wird. Offenheit wird hier nicht als technisches Schlagwort verstanden, sondern als Haltung, die Bildung gerechter, kreativer und zukunftsfähiger macht.

Autorisierte Schulbücher oder offene OER? Eine Frage der Materialkultur

Wie entstehen eigentlich die im Religionsuntericht verwendeten Materialien? Neben institutionell geprüften Religionsschulbüchern kommen auch zunehmend mehr offene Bildungsressourcen, sog. OER, zum Einsatz. Der Beitrag beleuchtet, wie sich institutionelle Verbindlichkeit und partizipative Offenheit von Unterrichtsmedien zueinander verhalten und fragt danach, was dies für eine zukunftsfähige Materialkultur bedeuten kann.