Religionsunterricht

KI-generiert CC0 (Public Domain) Olav Richter mit ChatGPT (OpenAI), 13.09.2026

Künstliche Intelligenz im evangelischen Religionsunterricht: Zwischen Effizienzversprechen, ethischer Urteilsbildung und theologischer Verantwortung

Olav Richter (RPI Karlsruhe) entfaltet, warum das zentrale evangelische Kriterium für KI im Religionsunterricht nicht Effizienz ist, sondern Freiheit und die Fähigkeit zum eigenen Urteil. Der Beitrag prüft generative KI auf Bias und Ausschlüsse, bestimmt ethische Urteilsbildung und theologische Deutung als nicht delegierbar, diskutiert die Simulation von Nähe durch Chatbots kritisch und skizziert eine KI-Didaktik, die auf tiefere Urteilsprozesse statt schnellere Produkte zielt. Zuerst erschienen in den Badischen Pfarrvereinsblättern 7/2026, hier als OER unter CC BY 4.0 wiederveröffentlicht.

https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/ Institut für Katholische Theologie an der Universität Vechta

Auf der Suche nach Junia(s)

Das Material beschäftigt sich mit der textkritischen Frage, welche Person Paulus in Röm 16,7 als Apostel grüßt (eine Frau? einen Mann?) und vermittelt dabei Grundlagen zur antiken Schreibkultur und wissenschaftlicher Textarbeit. Das Material wurde für einen 90-minütigen Workshop (ab Klasse 8) vom Institut für Katholische Theologie an der Universität Vechta entwickelt und kann im Religionsunterricht zu den Themen Nachfolge oder Ämter im Frühchristentum eingesetzt werden. Es steht als frei nutzbares Lehrmaterial (OER) zur Verfügung.